Schlossgeschichte

Schloss Buchenau Ansicht ca. 1930 Schloss Buchenau Försterhaus & Generalshaus ca. 1930

Jahr Gebäude Bewohner Die Welt außerhalb

1550

Bau des Generalshauses

Georg von Buchenau (1535 - 1563) mit Frau Susanne von Mansbach ca. 1555 wird die Gegend evangelisch

1575

Geschlecht von Buchenau baut einen Teil der Gebäude und leiht sich hierzu Geld vom Fürstabt in Fulda.

 

1583

Vorgängerbau des Schlosses

1611-1618

Georg Melchior von und zu Buchenau baut das Schloss

Georg Melchior von Buchenau (mit Frau Agnes von Schwalbach)

Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648)

1633-1665

 

Eberhard von Buchenau

1665-1680

 

Herbold Reinhard von Buchenau

1680

Georg Christoph, Eitel Georg und Wilhelm Sittig von Buchenau verkaufen das Schloss mit 2/8 der fuldischen Lehnsgüter an den Fürstabt Placidus von Fulda.

1692-1717

Wolf Christoph Schenck zu Schweinsberg tauscht 1/4 des Besitzes in Burghaun gegen Buchenau.

Generalleutnant und Gouverneur von Oberhessen Wolf Christoph Schenck zu Schweinsberg (geb. 26.09.1653, gest. 03.09.1717) verheiratet mit Anna Juliana von Boineburg.  Die Ehe blieb Kinderlos. Er war General und Kommandant von Marburg

1694

Schloss und Generalshaus werden umgebaut

1717-1729

 

Die Neffen & Nichten treten das Erbe an:
Johann Carl Schenck zu Schweinsberg (geb. 09.11.1695, gest. 01.06.1729) (verh. mit Juliana Anna Amalia von Geyso)&
- Ludwig Wilhelm  Schenck zu Schweinsberg
- Anna Sidona Schenck zu Schweinsberg (verh. Adam Wilhelm Rabe von Stein zu Barchfeld)
- Anna Juliane Schenck zu Schweinsberg (verh. Daniel Rabe von Stein zu Barchfeld)

 

Konkurs Johann Carl Schenck zu Schweinsberg

1730-1807

 

Rittmeister Caspar Wilhelm Julius Schenck zu Schweinsberg
Kurhessischer Generalleutnant, Govouneur von Ziegenhain geb. 26.03.1730, gest. 17.08.1807

Siebenjähriger Krieg (1756-1763)
1802 wird das Fürstbistum Fulda in ein weltliches Fürstentum umgewandelt.1802 bis 1806 unter die Herrschaft des Erbprinzen
Wilhelm Friedrich von Oranien/Nassau, 1806 unter französische
Verwaltung

1807-1840

 

Rittmeisters Philipp Moritz Christoph von Schenck zu Schweinsberg auf Buchenau geb. 26.05.1783, gest. 12.11.1840 verh. Henriette geb. Hennenhofer zu Oberlengsfeld

1810 kommen wir zum Großherzogtum Frankfurt,
1813 unter österreichische Verwaltung,
1815 unter preußische Verwaltung,
1816 zum Kurfürstentum Hessen.
Napoleonische Kriege und Befreiungskriege

1840-1869

 

Major a.D. Carl Wilhelm Georg Julius Friedrich von Schenck zu Schweinsberg geb. 17.01.1805, gest. 30.03.1869

1866 Deutscher Krieg. Buchenau gehört nun zu Preußen

1869-1887

 

Ernst Moritz Ludwig Schenck zu Schweinsberg, königl. Rittmeister
geb. 18.1.1838, gest. 2.5.1887 (Ehefrau Sophie Marie-Luise geb. von Biedefeld, geb. 29.10.1850, gest. 1.7.1930)

1887-1912

 

Hans Schenck zu Schweinsberg, königl. Leutnant, Ritter hoher Orden,
geb. 4.3.1871, gest. 19.10.1912 (Ehefrau Else: geb. 1890, gest. 1979, Kind: Hedwig geb. 16.10.1911, gest. 10.04.1997)

1903 erneuter Umbau und Renovierung Schloss und Generalshaus
1912 Tod von Hans Schenck zu Schweinsberg, der letzte Schenck zu Schweinsberg in Buchenau.
1913 Zwangsverkauf für 650 000 Mark an Frhr. Herremann von Suydtwyk (22.-23. Okt)
1917 Errichtung des Zentralbaus. Einrichtung eines Alters- und Waisenheim Elsaß-Lothringischer Hilfsbund
1922 Hessische Heimat
1924-1984 Internat Stiftung Deutsches Landerziehungsheim 1945 Buchenau gehört zu Hessen
1989-1999 DDR-Flüchtlingsheim, Aussiedlerheim
2000 Nutzung als Gruppenhaus



Schloss Buchenau Hans Schenk zu Schweinsberg mit Kutsche vorm Schloss Schloss Buchenau Innenansicht Raum Kapelle ca. 1920